Der Siebte Sinn des Menschen: Gedankenübertragung, Vorahnungen und andere unerklärliche Fähigkeiten


 
Rupert Sheldrake öffnet die Schatzkiste des Geistes
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(REAL NAME)    Rezension bezieht sich auf: Der Siebte Sinn des Menschen (Gebundene Ausgabe) Wer kennt es nicht, jenes eigenartige Gefühl im Nacken, wenn man sich in einem Café von hinten angestarrt fühlt. Dreht man sich daraufhin um, blickt man entweder in ein Augenpaar oder sieht, wie jemand schnell seinen Blick von einem wendet. Millionenfach spielt sich eine solche Szene täglich auf der Welt ab, doch es ist das Verdienst Sheldrakes, dieses alltägliche Phänomen wissenschaftlich und experimentell erforscht zu haben. Denkt man nur fünf Minuten darüber nach, was da bei dem Gefühl, von hinten angestarrt zu werden eigentlich vor sich geht, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass unser Bewusstsein mitnichten auf unsere Hirnschale begrenzt ist. Die Universität Freiburg veröffentlichte jüngst im British Journal of Psychology eine Studie, die Sheldrakes Experimente bestätigen.
Aktuell verfügt der in London lebende Forscher in seiner Datenbank allein über 5600 verschiedene Fallgeschichten zum siebten Sinn bei Tieren und Menschen, und täglich kommen weitere aus aller Welt hinzu. Damit stellt der auf den Spuren Charles Darwins wandelnde Phänomenologe und Empiriker Sheldrake seine bahnbrechende Arbeit zur Natur des Bewusstseins auf eine erdrückende Datenbasis. Unter diesen bilden die schier unglaublichen Experimente mit dem telepathisch begabten und mit einem aktiven Wortschatz von rund 1000 Worten ausgestatteten, sprechenden Graupapagei „N'kisi" sicher den absoluten Höhepunkt. Hier werden Grenzen der Vorstellung durchbrochen und mit aller Deutlichkeit bezeugt, dass wir in einer Welt leben, die offensichtlich viel staunenswerter ist, als es uns der Biologieunterricht vermittelt hat.
Hart geht denn auch der 62jährige Forscher mit seiner Zunft ins Gericht. „Zu ignorieren, was Menschen konkret erlebt haben, ist nicht wissenschaftlich, sondern unwissenschaftlich. Die Wissenschaft basiert auf der empirischen Methode, das heißt auf Erfahrung und Beobachtung". Sein neues Buch ist eine Bestätigung für all jene, die sich bisher nicht getraut haben, über die Erfahrungen zu sprechen, die sie in diesem Bereich gemacht haben - sie sind alles andere als „para"-normal, sondern werden von Millionen Menschen auf der Welt täglich gemacht. Das Buch ist darüber hinaus eine regelrechte Schatzkiste zur Entdeckung eigener, nicht für möglich gehaltener Fähigkeiten durch selbst nachvollziehbare, kostengünstige Experimente. Würden die Lehrer unserer Kinder sich nur ein kleines Stück mit dieser Materie beschäftigen und den Mut besitzen, sich gemeinsam mit ihren Schülern auf den Weg zu machen, das riesige Neuland zu erforschen, was sich hier auftut, Schule würde endlich wieder richtig Spaß machen, auch den Lehrern!
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 7. November 2004
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